Paritätische Krankenversicherung
Das macht Schwarz-Gelb
- Nach den aktuellen Reformen von Schwarz-Gelb müssen die Versicherten alle Kostensteigerungen im Gesundheitswesen allein zahlen.
- Arbeitnehmer zahlen 8,2 Prozent, Arbeitgeber 7,3 Prozent des Bruttoeinkommens. Der Arbeitgeberbeitrag wird gedeckelt.
- Dies wird Folgen haben, da die Arbeitgeber aus ihrer Verantwortung für ein effizientes und sparsames Gesundheitswesen entlassen werden.
- Die einseitigen finanziellen Belastungen für die Arbeitnehmer steigen durch die Kopfpauschale überproportional. Dies wird Auswirkungen auf die Tarifauseinandersetzungen und die Kaufkraft haben.
Dafür steht die SPD
- Die SPD will mit der Bürgerversicherung wieder zurück zur vollen Parität in der Krankenversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen wieder zu gleichen Teilen zahlen.
- Dadurch sind Kostensteigerungen auch in Zukunft so finanzierbar, dass alle am medizinischen Fortschritt teilhaben können.
- Versicherte werden durch die paritätische Finanzierung nicht über Gebühr belastet.
- Die paritätische Krankenversicherung ist ein Grundpfeiler unserer sozialen Ordnung, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erkämpft haben.
Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung wird für die Versicherten teuer
Die schwarz-gelbe Kopfpauschale wird teuer für die gesetzlich Versicherten. Eine vom Deutscher Gewerkschaftsbund in Auftrag gegebene Studie der Uni Köln prognostiziert: Steigen die Gesundheitskosten jährlich nur um zwei Prozent, liegt die Kopfpauschale innerhalb von zehn Jahren rechnerisch schon bei über 70 zusätzlichen Euro im Monat.
Bei stärkerem Kostenanstieg sind sogar über 150 Euro möglich.
Der Ausstieg aus der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung geht damit voll zu Lasten der Arbeitnehmer.
